Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Nutzung der SaaS-Plattform VivaroCRM (nachfolgend „Dienst“), bereitgestellt von Frank Schmitz, Osenauer Str. 14, 51519 Odenthal (nachfolgend „Anbieter“).
Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Die Nutzung durch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er den Dienst im Rahmen seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit nutzt.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags ist die Bereitstellung der cloudbasierten CRM-Software VivaroCRM als Software-as-a-Service (SaaS) für Immobilienmakler und Immobilienunternehmen.
Der Dienst umfasst insbesondere:
- Verwaltung von Immobilien (Objekte) und Kontakten
- Erstellung und Verwaltung von Exposés
- Synchronisation mit Immobilienportalen (Portal-Autopilot)
- Anfragen-Management und Lead-Scoring
- Erstellung von Makler-Websites
Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarif und den jeweils gebuchten Zusatzmodulen.
§ 3 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden auf der Website des Anbieters und die Bestätigung des Kundenkontos durch den Anbieter zustande.
Mit der Registrierung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Registrierung per E-Mail. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Kundenkontos zustande.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 4 Preise und Zahlung
Die Preise für die Nutzung des Dienstes richten sich nach der jeweils gültigen Preisliste auf der Website des Anbieters. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die Zahlung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde ist verpflichtet, ein gültiges Zahlungsmittel zu hinterlegen und für ausreichende Deckung zu sorgen.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zum Ende eines Abrechnungszeitraums anzupassen. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall zum Zeitpunkt der Preisanpassung kündigen.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst nach vorheriger Mahnung zu sperren. Die Pflicht zur Zahlung der vereinbarten Vergütung bleibt bestehen.
§ 5 Verfügbarkeit
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,5 % im Jahresmittel an. Hiervon ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartungsarbeiten, die der Anbieter nach Möglichkeit in nutzungsarme Zeiten legt und dem Kunden rechtzeitig ankündigt.
Ebenfalls ausgenommen sind Ausfälle, die auf höherer Gewalt, Störungen bei Dritten (z. B. Internet-Provider, Cloud-Infrastruktur-Anbieter) oder Handlungen des Kunden beruhen.
Der Anbieter wird Störungen im Rahmen der bestehenden technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten unverzüglich beseitigen.
§ 6 Pflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet:
- seine Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen,
- den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn er Kenntnis davon erlangt, dass seine Zugangsdaten von Dritten missbraucht werden,
- den Dienst nur im Rahmen der geltenden Gesetze zu nutzen und keine rechtswidrigen Inhalte einzustellen,
- sicherzustellen, dass die von ihm eingegebenen Daten rechtmäßig erhoben wurden und er zur Verarbeitung berechtigt ist,
- regelmäßig eigene Datensicherungen der im Dienst gespeicherten Daten durchzuführen.
Der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die über sein Kundenkonto vorgenommen werden, es sei denn, der Missbrauch ist nicht von ihm zu vertreten.
§ 7 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten sind in der Datenschutzerklärung beschrieben.
Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Der AVV wird dem Kunden bei Vertragsschluss zur Verfügung gestellt.
§ 8 Vertragslaufzeit und Kündigung
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Abrechnungszeitraums (Kalendermonat) gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
- der Kunde trotz Mahnung mit der Zahlung von mehr als einem Monatsbeitrag in Verzug ist,
- der Kunde den Dienst missbräuchlich nutzt oder gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt,
- über das Vermögen einer Partei ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird.
Nach Vertragsende hat der Kunde 30 Tage Zeit, seine Daten zu exportieren. Nach Ablauf dieser Frist ist der Anbieter berechtigt, die Daten des Kunden unwiderruflich zu löschen.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters beruhen.
Für sonstige Schäden haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter auch bei leichter Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zu ändern. Der Kunde wird über Änderungen per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Bedeutung der Frist und die Rechtsfolgen des Schweigens hinweisen.
Stand: Februar 2026